Manfred Vetter-Stiftung
für Kunst und Kultur

Sitz Zülpich
Burg Langendorf

  1. Die Stiftung
  2. Burg Langendorf
  3. Otto Dill-Museum
  4. Skulpturen im Feld
  5. CTIF Vetter-Cup

Im Frühjahr 2001 wurde die gemeinnützige Stiftung gegründet. Hauptziele sind Kunst (z.B. Otto Dill / Rückriem), Kultur (z.B. Baudenkmäler), Musik (z. B. Jugend musiziert) und Jugend (z. B. Jugendfeuerwehr).
Das Ziel der Stiftung ist die Förderung der Kunst, Kultur und Jugend, unabhängig von der öffentlichen Hand.

Dem Vorstand und Stiftungsrat gehören an:

Dipl. Ing. agr. Juliane Vetter, Manfred Vetter, Ralf Engels (Rechtsanwalt), Zülpich, Clemens Jöckle (Kunsthistoriker), Speyer und Matthias Pannes (Verband Deutscher Musikschulen), Rösrath.

Die Stiftung ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerliche Spendenquittungen für Geld- und Sachspenden auszustellen.

Manfred Vetter – Stiftung für Kunst und Kultur
Eifelstr. 85
Burg Langendorf
53909 Zülpich
Telefon 02252 / 83 77 77
Fax 02252 / 83 77 79

Kreissparkasse Euskirchen
BLZ 382 501 10
Konto-Nr. 121 80 80

www.vetter-stiftung.de
info@vetter-stiftung.de

Burg Langendorf wurde erstmals 1240 erwähnt. Der älteste Teil des Haupthauses datiert in das 15. Jahrhundert und wurde ca. 1498 um die Gerichtsräume erweitert. Die Burg ist seit 1880 im Familienbesitz und ging 1957 an den damals 20jährigen Erben Manfred Vetter über – mit dem Ziel die stark beschädigte Burg zu restaurieren und wieder zu beleben. „Konzert in der Remise“ – von 1994 bis 2010 fanden in der Remise der Burg über 120 Konzerte mit jungen Musikern statt.

Die internationale historische Feuerwehr-Helmsammlung mit ca. 300 Helmen wurde 2010 in die Stiftung eingebracht. Die open air – Bühne, lediglich zehnmal eingesetzt, wurde dem Kreis Euskirchen Ende 2010 für Veranstaltungen von Schulen, Vereinen u.a. geschenkt.

Für Gruppen-Führungen steht die Burg (Gewölbe- EG und Außen) Interessenten, nach Vereinbarung, zur Verfügung.

Manfred Vetter, der 1957 als Zwanzigjähriger mit vier Dill-Gemälden als elterlichem Erbe aus der Pfalz ins Rheinland zog, engagiert sich mit dieser Privatinitiative, um in weitgehender Unabhängigkeit von der öffentlichen Hand das Museum realisieren zu können. Die Betreuung des Museums erfolgt durch ehrenamtliche Bürger.

Eröffnet wurde das Museum 2002. Das Gebäude (Wohn-Geschäftshaus) wurde 2011 von der Vetter Grund und Haus GmbH & Comp., Zülpich in die Stiftung eingebracht.

Im Jahr 2003 entschloss sich der gesetzliche Erbe von Otto und Emmy Dorothea Dill, Thomas Dill-Korter aus Haßloch, seine zweiundzwanzig Ölgemälde aus dem Nachlass an die Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur zu veräußern. Durch Erwerb und eine großzügige Spende der Nichte von Otto Dill, Johanna Dill, Frankfurt, konnte der Bestand an Zeichnungen und Aquarellen beträchtlich erweitert werden. Die Stadt Neustadt übertrug ebenfalls ihre Dill- Arbeiten der Manfred Vetter-Stiftung und verwendete das erhaltene Kapital zur Gründung einer eigenen Stiftung. Hiermit ist der Erhalt der wertvollen Arbeiten von Otto Dill, auch in der fernen Zukunft, gewährleistet.

Durch den hervorragenden Bestand ist das Museum in der Lage, in einem jährlichen Turnus die Ausstellung der Exponate attraktiv zu erhalten. Das „Otto Dill-Museum in Neustadt an der Weinstraße verfügt über mehr als 300 Arbeiten, davon über 170 Ölgemälde. Das Museum bietet bedeutenden Bildhauern die Möglichkeit ihre Werke für einige Wochen neben den Dill-Gemälden zu präsentieren.

Otto Dill-Museum
Rathausstraße 12
Ecke Bachgängel 8
67433 Neustadt an der Weinstraße

www.otto-dill-museum.de

In der Nachbarschaft von Burg Langendorf soll 496 die legendäre Schlacht zwischen den Alemannen und Franken stattgefunden haben. Dieses geschichtliche Ereignis sollte optisch dokumentiert werden.

Die erste Begegnung mit dem herausragenden Process-Art-Bildhauer Ulrich Rückriem war Mitte der 60er Jahre und 1999 wurde von ihm die 8 m hohe „Chlodwig- Stele“ geschaffen und im Feld von Zülpich- Langendorf installiert. Es sollten noch weitere, öffentlich zugängliche Installationen von Großskulpturen von Rückriem folgen.

Die fünf Kunstwerke wurden 2007 von Manfred Vetter in die Stiftung eingebracht.

Die Berufsbasis von Manfred Vetter lag weltweit bei dem Katastrophenschutz, den Feuerwehren und so wurde 1989 erstmals in Warschau der CTIF VETTER – CUP der Vetter GmbH (ca. 4 kg Sterling-Silber), geschaffen von der Gold- und Silberschmiedin Mechthild Baumann, Köln, bei internationalen Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr verliehen. (CTIF = Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungswesens, Feuerwehrverbände aus 50 Nationen sind Mitglied).

Zur Unterstützung der Jugendarbeit ist die Preisverleihung mit Geldprämien, beginnend in 2007 mit 4.000 €, steigend bis 2050 auf ca. 17.700 € verbunden. Die „16. Jugendfeuerwehr – Wettbewerbe“ fanden 2007 in Schweden statt, 2009 in Ostrava, Tschechische Republik.

Burg Langendorf an der B 265 Richtung Gemünd, Schleiden, 3 km westlich von Zülpich, Ortsteil Langendorf, Eifelstraße 85
im Mittelpunkt des Dreiecks Köln – Bonn – Aachen