Hubert Salentin (1822 Zülpich – 1910 Düsseldorf)

Der Poet der Düsseldorfer Malerschule

 

Endlich geht der Vorhang auf für den Düsseldorfer Genremaler Hubert Salentin, einem Meisterschüler von Friedrich Wilhelm von Schadow und renommierten Maler seiner Zeit an der Düsseldorfer Akademie.

Mit seinem Tod im Jahr 1910 ist es still geworden um den zu seiner Zeit international bekannten Künstler. Nur einem kleinen Kreis von Liebhabern, Sammlern und Kunsthändlern war seine Bedeutung stets bewusst.

Nach jahrzehntelanger Versenkung bringt die Manfred Vetter-Stiftung Licht in Leben und Werk dieses fast vergessenen Düsseldorfer Malers. Ende 2008 erscheint eine großzügig konzipierte Publikation, die neben ausführlicher Biografie und geistes­geschichtlich-stilistischer Einordnung des Werkes Salentins, sein 412 Gemälde umfassendes Werkverzeichnis enthält. Rund 250 Gemälde wurden in akribischer Kleinarbeit an ihren Standorten wieder aufgespürt und sind im Werkverzeichnis farbig und großformatig abgebildet.

Die Düsseldorfer Kunsthistorikerin und Autorin Mayme Neher hat Hubert Salentin 1983 als weißes Blatt in der Forschung über die Düsseldorfer Malerschule entdeckt, ihre Dissertation ihm verfasst und nun nach weiterer Recherche diese Publikation mit Hilfe der Manfred Vetter-Stiftung möglich gemacht.

Seit 2012 hat Hubert Salentin wieder einen festen Platz in Zülpich. Eine Dauer­ausstellung zeigt über 40 Werke Salentins in einem sehr schön restaurierten Raum in der Zülpicher Landesburg.

Die Restaurierung der dort u. a. ausgestellten sogenannten Schwarzwald-Studien hat die Manfred Vetter-Stiftung finanziert.

 

 

 Foto Salentin Kunstfreundin